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Fabio Bianchi — Tuba
Die Musikgesellschaft Konkordia Reinach entdeckte schon früh
das tubistische Talent von Fabio Bianchi (1969) und bildete
den Jüngling
zu einem währschaften Blasmusikanten aus. Märsche, Polka,
Walzer, Choräle und sogar anspruchsvollere Blasmusikliteratur
bildeten den musikalischen Horizont des wackeren Agglobläsers.
Als er der jugendlichen Unschuld entwuchs und sich des öfteren
im Atlantis in Basel aufhielt, merkte er einerseits,
dass es neben der Blasmusik auch andere halbwegs hörbare Musikrichtungen
gab und andererseits glaubte er festzustellen, dass die
Damenwelt doch
eher auf Rockmusiker als auf Blasmusikanten stand. Opfer
seines hormonellen Wahns, sattelte er um und spielte
mehrere Jahre Bassgitarre in verschiedenen
Bands. Seine Jugendliebe vergass er jedoch nie und suchte nach einer Möglichkeit,
die Tuba ausserhalb der behüteten Mehrzweckhallen und ohne adrette
Uniformen zu spielen. Mit Blues NETTwork hat er nun genau
diese Möglichkeit gefunden. Der bodenständige Blues ist
wie gemacht für eine flotte Tubabegleitung und die Zuhörer,
selbst die Zuhörerinnen, sind ganz fasziniert von den ungewohnten
Bassklängen.
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