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Jachen Curdin Nett — Vocals, Harp
Jachen Curdin Nett (1963) ist mit seinem Bruder und Bandgenossen
Cla im Birs-Delta (auf der Basler Seite) aufgewachsen. Seine
musikalischen Vorlieben reichen bis in seine Kindheit zurück.
Als Primarschüler
erhielt er seine erste LP von seinem Bruder. Es handelte
sich um das Album "Live at San Quentin" von Johnny Cash,
das bei ihm eine nachhaltige Wirkung entfaltete. Früh begeisterte
er sich aber auch für die Blues Harp und damit für die verschiedenen
Facetten der Blues-Tradition. Die erste LP, die er sich mit
eigenem Taschengeld erworben hatte, ein Chess-Doppelalbum
von Little Walter
Jacobs, spurte denn auch seine im Alter von 13 oder 14
Jahren getroffene Entscheidung vor, das Mundharmonikaspiel
zu erlernen.
Mit 17 Jahren trat er erstmals als Gastmusiker der Lazy Poker
Blues Band im damals über Basel hinaus bekannten "Atlantis" auf.
Kurz darauf trat er in eine Band ein, die kurioserweise wie
eine neuere Musikgruppe den Namen "Tears" trug. In den 80er
Jahren spielte er regelmässig und als Gastmusiker mit verschiedenen
Bands (Lazy Poker Blues Band, Juke Joint, Dr. Brillatine's
R&B
Sanatorium, Pile Up). Anfangs bis Mitte der 90er Jahre war
er ein Mitglied von Dawn
Patrol und der R&B-Combo J.C. & The Nafftones. 1995 begleitete
er den Chicago Blues Gitarristen Jon McDonald bei einigen seiner
Auftritten in Deutschland und der Schweiz.
Seit den ausgehenden 90er Jahren konzentriert J.C. seine musikalischen
Aktivitäten vornehmlich auf das mit Blues NETTwork begründete
Projekt. |